Diese Publikation wird finanziell unterstützt vom
Institut für Gesprächsforschung

573 Seiten,
Erscheinungstermin 8/2005
ISBN 3-936656 - 22 - 3

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Über das Buch

In den letzten Jahren hat sich immer mehr gezeigt, dass beruflich-kommunikative Kompetenz eine unverzichtbare Fähigkeit von professionell Pflegenden ist, die in Aus- und Fortbildung vermitteltwerden muss. Dazu ist es unabdingbar, die unterschiedlichen sprachlich-kommunikativen Schwierigkeiten und Besonderheiten des pflegerischen Arbeitsalltags systematisch zu erfassen und beschreiben.

Der vorliegende Transkriptband dokumentiert die Gespräche, die für die Studie "Abgefragt?! Pflegerische Erstgespräche im Krankenhausalltag" (Hans Huber Verlag 2001) aufgezeichnet und ausgewertet wurden. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen Erstgespräche von Pflegenden, die in zwei Krankenhäusern mit einem Tonbandgerät aufgezeichnet wurden.

Die sprachwissenschaftliche Analyse der verschrifteten Erstgespräche gibt unter anderem Aufschluss darüber, welchen Einfluss Berufserfahrung und theoretisches Wissen auf die Interaktion mit dem Patienten nehmen. Charakteristische Merkmale der pflegerischen Gesprächsführung werden aufgezeigt, und anhand zahlreicher Gesprächsbeispiele wird verdeutlicht, welche Formen sprachlichen Handelns (z.B. die spezifische Benutzung von Fachsprache oder die Art und Weise des Reagierens auf emotionale Äußerungen) eine patientenorientierte Gesprächsführung behindern bzw. fördern. Eine abschließende Auseinandersetzung mit den möglichen Ursachen der Gesprächsführungsprobleme und Vorschläge zu einem Unterrichtskonzept bieten Anregungen für die Entwicklung eines Lehrprogramms zur Vermittlung beruflich-kommunikativer Kompetenzen von Pflegenden.

Über die Autorin

Geboren am 27.11.1963 in Duisburg.

1981 Ausbildung zur Krankenschwester, danach dreizehnjährige Tätigkeit als Krankenschwester in verschiedenen Kliniken. Währenddessen Abitur und Studium der Germanistik, Psychologie und Pädagogik. Promotionsstipendium der Robert Bosch Stiftung.

Seit 1996 Lehrtätigkeit an verschiedenen pflegewissenschaftlichen und berufsbildenden Instituten und Lektoratstätigkeit für Verlage und Privatpersonen.

Seit 2001 selbstständig als freie Lektorin, Autorin und Ghostwriterin; Beginn mit dem Schreiben von Kriminalgeschichten im Krankenhausmilieu.

Seit 2003 Kooperation mit dem Duisburger Gilles & Francke Verlag und hier Begründung der "edition Sprache und Verstehen" Anfang 2004.

Weitere Informationen unter: www.lektorat-walther.de

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© Verlag für Gesprächsforschung, Dr.Martin Hartung, 6.9.2005

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